Das Betriebssystem Android
Dass das Betriebssystem Android in den letzten Jahren und Monaten einen stetig wachsenden und lukrativ werdendem Markt, gemeint ist der Android Market, bietet, ist Tatsache. Dass nun Firmen wie RIM von eben diesem Markt profitieren möchten, ist etwas Neues. RIM hat das Ziel, auf seinem derzeitgen Tablet “Playbook” und auf seinen nächsten QNX-Smartphones (QNX ist das neue hauseigene Betriebssystem von Blackberry), Android-Apps zum Laufen zu bringen. Die neue Kompatibilität soll das mangelnde Angebot im hauseigenen Store (es sind derzeit nur 50.000 Apps verfügbar; der Android-Market bietet 250.000) durch die weitbekannte Android-Vielfalt ersetzen. Der Grund dafür liegt darin, dass RIM die Entwickler von Apps nicht so stark an sich binden konnte wie Apple oder Google es getan haben.
Es ist jedoch notwendig, dass die neuen Smartphones über eine viel stärkere Leistung, besonders die CPU muss sehr leistungsstark sein, als die Vorgängermodelle verfügen, da sie in der Lage sein müssen, Android zu emulieren. Nur so könne man überhaupt Android-Apps auf den neuen Geräten von RIM zum Laufen bringen. Interessant ist auch die Tatsache, dass Google selbst es nicht in Erwägung gezogen hat, einen Blackberry-Emulator herzustellen. Dies verdeutlicht die geringe Nachfrage für das OS und für die Apps von RIM und die Notwendigkeit einer Änderung im Hause RIM.
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